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8 Vorurteile gegen Fondssparen – Teil 1

eingestellt von Frederik Korsch am 26. April 2019

8 Vorurteile gegen Fondssparen – Teil 1

Die Deutschen sind Sparweltmeister! Rund zehn Prozent ihres Einkommens legen die Bundesbürger zur Seite. Die Lieblingsgeldanlagen? Klar, Sparbuch und Tagesgeldkonto. Doch woran liegt das? Fonds eilt ein schlechter Ruf voraus: „zu unsicher“, „zu kompliziert“, „nur was für Zocker“. In dieser zweiteiligen Serie räumen wir mit den acht größten Vorurteilen gegen Fondssparen auf.

Vorurteil 1: Mit kleinen Summen lohnt sich Fondssparen nicht

Irrtum! Fondssparen ist nicht nur was für „Reiche“. Ganz im Gegenteil: Fonds sind für alle attraktiv. Denn: Es müssen nicht immer gleich große Summen sein, die du von deinem Einkommen zur Seite legst. Schon mit geringen Geldbeträgen kannst du dir ein finanzielles Polster aufbauen. Fondssparpläne gibt es bereits ab 25 Euro. Den Sparrhythmus bestimmst du dabei selbst. Bei uns, der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, kannst du zwischen verschiedenen Ausführungen wählen – zum Beispiel monatlich oder vierteljährlich.

Beispielrechnung nach Sparplanstatistik des Fondsverbands BVI:

Wer in den letzten zehn Jahren jeden Monat 100 Euro in einen Aktienfonds mit dem Schwerpunkt „global“ eingezahlt hat, konnte ein Plus von 4,9% pro Jahr verzeichnen:

  • 100 Euro Einzahlung pro Monat x 12 Monate x 10 Jahre = 12.000 Euro
  • Fondserträge während der 10 Jahren = 3.384 Euro
  • Sparguthaben (4,9% jährlich) = 15.384 Euro*

* Die Ergebnisse berücksichtigen alle Kosten inklusive Ausgabeaufschlag. Die Angaben sind Durchschnittswerte der Fondsgruppe „Aktienfonds global“. Stichtag: 31. Dezember 2018. Beachte, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen sind.

Vorurteil 2: Ich komme nicht an mein Geld, wenn ich es brauche

Das stimmt nicht! Dieses Vorurteil hält viele Menschen davon ab, in Fonds zu investieren. Es ist ganz anders: Du kommst kurzfristig an dein Geld. Fonds lassen sich nämlich börsentäglich zum aktuellen Kurs verkaufen. Solltest du also Geld benötigen, kannst du die Fonds ganz bequem über deinen Berater oder über das Online-Banking verkaufen.

Doch beachte, dass du immer einen langfristigen Anlagehorizont beim Fondssparen wählen solltest. Denn: Fonds unterliegen Wertschwankungen. So kann es unter Umständen sein, dass der Depotwert unterhalb deines angesparten Betrags liegt. 

Vorurteil 3: Mein Sparbuch reicht doch vollkommen aus

Für den Notgroschen ist ein Sparbuch tatsächlich geeignet. Es ist nämlich nichts anderes als ein kurzfristiger Parkplatz für dein Geld. Aktuell musst du wegen der Inflation aber mehr fürs Parken bezahlen, als du mit den Zinsen erwirtschaftest. Das heißt aber nicht, dass du kein Geld kurzfristig parken solltest. Ganz im Gegenteil: Für kurzfristige Notfälle solltest du immer genügend Geld zur Verfügung haben – ganz losgelöst von aktuellen Kursen.

Willst du jedoch mehr aus deinem Geld machen, benötigst du Alternativen. Für das Alter, deine Träume und Wünsche solltest du eine langfristige Strategie verfolgen. Hier haben sich Wertpapiere als sinnvolle Geldanlage erwiesen.

Vorurteil 4: Fondssparen ist zu kompliziert

Falsch! Du musst kein Finanzprofi sein, um mehr aus deinem Geld zu machen. Du hast Fragen? Kein Problem. Du musst dir die Informationen nicht alleine mühsam zusammensuchen. Wir stehen dir mit unseren Experten in den Filialen jederzeit mit Rat zur Seite und beantworten dir deine Fragen. Alles was du dafür tun musst, ist einen Beratungstermin zu vereinbaren. Das kannst du bequem hier machen.

Was Fondssparen überhaupt ist und was die Vorteile dabei sind, siehst du auch in diesem Video:

Hast du dich nach der Beratung für einen Fonds entschieden, „kaufst“ du auch direkt den Fondsmanager mit ein. Der kümmert sich ab jetzt um den Rest. Er hat die Märkte im Blick und investiert das eingezahlte Geld in entsprechende Wertpapiere. Du kannst dich in dieser Zeit also zurücklehnen und den Fondsmanager für dich arbeiten lassen.

Noch mehr zum Thema Fondssparen findest du in dem Artikel „Fondssparen – Sind niedrige Kurse gut für mich?“.

Für ein Beratungsgespräch hast du keine Zeit? Laut Statista.de surft der Durchschnitts-Deutsche pro Woche mehr als 46 Stunden im Internet – das sind mehr als sechs Stunden am Tag! Außerdem guckt er zusätzlich rund dreieinhalb Stunden Fernsehen täglich. Ob da vielleicht doch eine Stunde bleibt, um sich mit dem Thema Fondssparen auseinanderzusetzen?

 

Teil 2 erscheint nächste Woche. Also schau wieder vorbei.

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