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Kontaktloses Bezahlen in der Gastronomie – ein Interview mit Merle Dehn

eingestellt von Frederik Korsch am 28. September 2020

Kontaktloses Bezahlen in der Gastronomie – ein Interview mit Merle Dehn

Das kontaktlose Bezahlen hat durch die Corona-Pandemie einen Schub bekommen. Viele Menschen haben zunächst aus hygienischen Gründen auf Bargeld verzichtet und damit gemerkt, wie komfortabel das Bezahlen mit der Karte oder dem Smartphone ist. Darauf haben viele Händler und Gastronomen reagiert. Auch Merle Dehn, Inhaberin des Café Atelier Glückskind. Seit diesem Jahr bietet sie ihren Kunden die Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen. Wir haben mit ihr gesprochen, um zu erfahren, warum sie sich dazu entschieden hat und wie sie den Lockdown überstanden hat.

Corona hat den Einzelhandel und die Gastronomie schwer getroffen. Ihr musstet zwischenzeitlich euer Café schließen. Wie war die Zeit für euch?

Merle Dehn: Für das Café war es natürlich eine schlimme Zeit so von 100 auf Null herunterzufahren. Wir hatten einen vollen Veranstaltungs- und Reservierungskalender. Mit der Schließung der Kitas habe ich auch parallel das Café geschlossen – was logisch war, da wir eine große Spielecke haben und für unsere Familienfreundlichkeit bekannt sind. Insgesamt hatten wir genau drei Monate geschlossen.

Cafe Tische Innenhof

 

Seit Mitte Juni habt ihr wieder geöffnet. Es dürfen sich auch wieder Menschen aus mehreren Haushalten treffen. Was hat sich im Vergleich zu vor Corona geändert?

Merle Dehn: Die ersten zwei Wochen liefen nur langsam wieder an. Inzwischen ist das Café aber wieder besser besucht. Es bleibt jedoch sehr unbeständig. Unsere Veranstaltungen laufen aktuell nur mit halber Besetzung.

Das „to-go-Geschäft“ ist dagegen größer geworden. Gäste können sich jetzt Picknick-Körbe für Ausflüge oder auch Catering für zu Hause bestellen Was außerdem auffällt: Die Menschen sind sensibilisiert und gehen rücksichtsvoller miteinander um. Das merkt man zum Beispiel daran, dass beim Bezahlen am Tresen der Abstand gewahrt wird.

Atelier Glückskind Eingang

 

Die Nutzung von EC- und Kreditkarte hat deutlich zugenommen – auch aus hygienischen Gründen. Warum hast du dich dazu entschieden Händlerterminals anzuschaffen?

Merle Dehn: Überlegungen waren auch im Vorfeld bereits da. Aufgrund der zusätzlichen Fixkosten, die durch das Kartenterminal entstehen, habe ich mich bisher dagegen entschieden. Corona war für mich jetzt der Auslöser für die Anschaffung. Denn: Kunden und Mitarbeiter sollen auch beim Bezahlen ein gutes Gefühl haben.

 

Was sagen die Kunden dazu?

Merle Dehn: Die Kunden finden es klasse. Die Möglichkeit mit Karte zu zahlen wird gut angenommen.

 

Wie sind deine bisherigen Erfahrungen?

Merle Dehn: Es funktioniert alles wunderbar. Es war eine gute Entscheidung, die Möglichkeit zu schaffen, mit Karte zu zahlen. Vielleicht trinkt der eine oder andere Kunden noch ein Getränk mehr, weil er nicht prüfen muss, ob er genügend Bargeld dabei hat.

 

Wie war der Kontakt zur Sparkasse?

Merle Dehn: Es hat alles auf Anhieb geklappt. Auch die Nähe zur Sparkasse (Anm. d. Red.: nur drei Häuser weiter) hat dabei geholfen. Ich habe das Kartenterminal abgeholt, angeschlossen und es konnte losgehen.

 

Welche Vorteile hat es für dich, dass du jetzt Kartenzahlung ermöglichst?

Merle Dehn: Meine Gäste sind jetzt flexibler. Sie entscheiden, wie sie gerne bezahlen wollen. Und was meine Gäste zufrieden macht, macht mich auch zufrieden.

Dass ich dabei mehr Zeit für die Buchhaltung aufwenden muss, ist dafür dann kein Problem.

Spielecke Kind Frau Tafel

 

Und zum Schluss: Für alle die, die das Café Atelier Glückskind noch nicht kennen: Warum sollten man unbedingt mal bei euch vorbeischauen?

Merle Dehn: Bei uns gibt es mit Liebe zubereitete Köstlichkeiten. Übrigens auch vegetarisch, vegan und glutenfrei. Wir setzen auf lokale und nachhaltige Produkte. Außerdem kann man bei uns auch „Erste Hilfe am Kind Kurse“ und Infoabende für Eltern belegen oder Kurse zum Yoga oder zur Meditation buchen. Oder seinen Geburtstag feiern – auch mit Kindern. Denn wir haben drinnen eine große Spielecke und draußen einen geschützten Innenhof.

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